traurig, niedergedrückt, unglücklich, leer, besorgt


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Depressionen

Eine Depression ist eine behandlungsbedürftige und am häufigsten auftretende psychische Erkrankung.
Man kann sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Stimmung befreien. Bei Nichtbehandlung kann sie Monate, sogar Jahre andauern.
Menschen aus allen Kreisen können daran erkranken, Frauen doppelt soviel wie Männer.
Wenn der Erkrankte erkennt, dass er an Depressionen leidet und sich in Behandlung gibt, können Depressionen gut behandelt werden.

Depressionen können ohne äußere Ereignisse auftreten, meist hat man durchgängig eine gedrückte Stimmung.

Eine Depression
ist eine niedergedrückte Stimmung, die als Reaktion von unangenehmen Erfahrungen, Enttäuschungen oder Erschütterungen vorkommen kann. Eine solche Laune dauert einige Augenblicke, Stunden oder auch Tage, führt jedoch im Normalfall nicht zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen.


Eine klinische Depression kann weder mit Anstrengung noch mit Willenskraft kontrolliert werden. Eine Reihe von Symptomen bleiben über einen längeren Zeitraum stabil und die Funktionstüchtigkeit des Betroffenen wird beeinträchtigt bzw. lahm gelegt.



Man kann die Symptome in 4 breite Kategorien einteilen:



1. Stimmung: traurig, niedergedrückt, unglücklich, leer, besorgt, reizbar

2. Kognition: Verlust von Interesse, Konzentrationsschwierigkeiten, geringes Selbstwertgefühl, negative Gedanken, Unentschlossenheit, Schuldgefühle, Suizidgedanken.

3. Verhalten: psychomotorische Verlangsamung oder Erregung, Weinen,sozialer Rückzug, Abhängigkeit, Suizid

4. Somatisch: Schlafstörungen (Schlaflosigkeit oder verehrtes Schlafbedürfnis), Müdigkeit, verminderter oder gesteigerter Appetit, Gewichtsverlust oder – zunahme, Schmerzen, Störungen des Verdauungstraktes, Libidoabnahme




Glossar

Depressionen bei Kindern