Psychogene, endogene oder somatogene Depressionen?


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Unterschiedliche Erscheinungsformen bei Depressionen

Eine Depression wird in folgende drei Hauptmerkmale unterschieden:
Psychogene Depressionen
- neurotische oder reaktive depressive Erkrankungen 
Endogene Depressionen - dispositionell, d.h. anlagebedingt 
Somatogene Depressionen - organisch, körperlich, oder durch andere Grunderkrankungen bedingt




BIPOLARE DEPRESSIONEN:



Bipolare Depressionen sind manisch-depressive Störungen. Der Patient durchlebt Phasen der Verzweiflung, der neutrale Stimmung und einen Zustand von Überaktivität (Manie). Die Depression kann auch ohne Manie auftreten und umgekehrt. Die Krankheit ist am Morgen am stärksten ausgeprägt.




UNIPOLARE DEPRESSIONEN:



Unipolare Depressionen äußern sich darin, dass ein regelmäßiger Wechsel zwischen Niedergeschlagenheit und neutraler Stimmung ohne manische Phasen stattfindet.



Diese Form der Depression ist häufiger anzutreffen, ca. 75% aller Depressiven leiden an unipolaren Depressionen.


Schweregrad

Je nach Anzahl der vorhandenen Symptome kann eine Depression in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden. Danach richtet sich der therapeutische Behandlungsansatz. Die körperlichen Symptome können unabhängig von den Haupt- und Zusatzsymptomen bei allen Schweregraden auftreten.


Eine depressive Episode kann einmalig auftreten oder sich in unterschiedlichen Zeitabständen wiederholen. Im diesem Fall wird die Krankheit als rezidivierende depressive Episode bezeichnet.


Leichte depressive Episode:


Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten 2 Hauptsymptome plus 2 Zusatzsymptome auf.


Mittelschwere depressive Episode:


Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten 2 Hauptsymptome plus 3-4 Zusatzsymptome auf.


Schwere depressive Episode:


Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten alle 3 Hauptsymptome plus mindestens 4 Zusatzsymptome auf.




Glossar

Depressionen bei Kindern